Die Kletterwoche 2025 fand in einem für die meisten Wiener BergsteigerInnen weitgehend unbekannten und – außer Wiener Sicht – ziemlich abseits gelegenen Gebiet statt. Unser Stützpunkt war das gut geführte Gimpelhaus hoch über dem kleinen Ort Nesselwängle in den Tannheimer Bergen.
Trotz durchwachsenem Wetterbericht gelangen den 17 Teilnehmenden genussvolle und meist plaisirmäßig abgesicherte Klettereien auf Gimpel, Zwerchwand, Hochwiesler und Roter Flüh.
Die Touren sind meist 7 bis 8 Seillängen lang und bieten guten Fels. Durch den heiklen Abstieg (zum Beispiel von Gimpel und Gimpelvorbau) bzw. teilweise zwingend erforderliches, ausgesetztes Abseilen (Zwerchwand) kommt ihnen aber doch ein alpines Flair zu, obwohl die Gipfel nur knapp über 2000m sind.
Ein alpine Gefahr der besonderen Art stellten für einige von uns neugierige Gemsen dar, die besonderen Gefallen an Rucksackinhalten inklusive Geldbörse entwickelten. Zum Glück schmeckten ihnen die 100 Euro Scheine dann doch nicht. Diese lagen unversehrt am Einstieg neben Thomas`Rucksack….
Richtig schlecht war das Wetter nur an einem Tag und da klarte es am Nachmittag auch noch auf, was uns einen kleinen Spaziergang bzw einen Besuch im Klettergarten ermöglichte.
Nachdem dann aber der Wetterbericht ab Donnerstag bis übers Wochenende hinaus für die Nordalpen sintflutartigen Regen verhieß, setzte die bekannte Gruppendynamik ein und wir verließen diesen schönen Ort – in verschiedene Richtungen, nach Wien und Umgebung, zur Zugspitze und – wie es im nächsten Blog zu lesen sein wird -, Richtung Italien auf der Suche nach Sonne und trockenem Fels….

















