Der Weg

Von Heiligenkreuz auf das Peilsteinhaus

Am ersten Tag startet man am besten bei der Bushaltestelle „hinter“ dem Stift Heiligenkreuz, wo sich auch der „Gipfel“ des Kreuzwegs befindet. Den Kreuzweg entlang kann man in den Stiftshof spazieren, wo es laufend sehr interessante Führungen gibt. Die Anreise ist hier beschrieben: Stift Heiligenkreuz. Wir empfehlen eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln!

Nun folgen wir der Via Sacra nach Mayerling. Durch schönen Wald wandert man ein Stück entlang des Kulturweges „Baden – Mayerling – Alland“. Die Infotafeln dieses Weges erzählen gut Wissenswertes über die Region. In Mayerling angekommen, wartet das ehemalige Jagdschloss des Kronzprinzen Rudolph auf einen Besuch.

Weiter geht es ein Stück auf asphaltierten Wegen Richtung Maria Raisenmarkt. Um ein gutes Stück Straßenweg zu umgehen, empfiehlt sich ein Umweg über den „Via Sacra Rundwanderweg“, der an dieser Stelle unmarkiert ist. Der Weg zweigt bei einer Informationstafel nach links ab und mündet in einer Wiese, an deren Ende man einfach nach links quert. Bald stößt man auf einen gelb markierten Waldweg, der den Wanderer über Untermaierhof in den Wallfahrtsort Maria Raisenmarkt bringt. Vorbei an der Wallfahrtskirche Maria Raisenmarkt folgt man der Via Sacra in Richtung Peilstein. Bei einem markanten Felsblock im Wald teilt sich der Weg und wir nehmen den linken Ast, der bergauf führt. Man folgt nun bis zum Tagesziel (Peilsteinhaus und Peilsteingipfelkreuz) dem markierten Weg.

Zweimal gilt es dabei die Augen offen zu halten: an der Stelle am Fuße des Arnsteinfelsens, wo ein Pfad nach rechts zur besuchenswerten Arnsteinhöhle führt. Und zum zweiten Mal da, wo der Weg an der Burgruine Arnstein vorbeiführt. Hier gelangt man auch zur aussichtsreichen und spektakulären Arnsteinnadel.

Vom Peilsteinhaus in den Kurpark Baden

Diese Etappe startet bergab, dem (4)04er-Wanderweg folgend nach Schwarzensee. Der Weiterweg von Schwarzensee erreicht bald eine Asphaltstraße, der man eine Zeit lang folgt bis die Abzweigung zum Obermeierhof erreicht wird. Wir gehen weiter auf dem 04er-Weg über den schönen Zobelhof und später etwas steiler durch typischen Wienerwald-Wald auf den Gipfel des Hohen Lindkogels. Hier wartet nicht nur eine verdiente Erfrischung im Schutzhaus, sondern auch die historische Sina-Warte, die bestiegen werden will.

Nun durchschreitet man das Eiserne Tor und startet so einen langen Weg bergab. Wir folgen dabei wieder dem (4)04-er, passieren einen wunderbaren Aussichtsplatz samt Hochstand und dann die Karlsruhe. Von dort aus verlässt man den 04-er und folgt der gelben Markierung zur Augustinerhütte und später zur Cholerakapelle.

Der gelbe Weg erreicht im Tal das historische und romantische Wegerl im Helenental, über das hier auch der Beethovenweg führt. Diesem folgen wir nun – stets entlang der Schwechat und vorbei am Beethovenstein und am Urteilsstein – bis zum Hotel Sacher, wo man wieder auf den 04-er, der uns rauf zur Ruine Rauhenstein führt, trifft. Der grünen Markierung folgend erreichen wir den oberen Badener Kurpark beim Pavillon Faberhöhe samt schöner Aussicht.

Im Badener Kurpark wird der Weg nun etwas unübersichtlich und wir empfehlen, einfach dem GPS-Track zu folgen. Talwärts geht es nun zum Kaiser-Franz-Josef-Museum, dessen Besuch lohnt. Die Theresienwarte – unser nächstes Ziel – muss natürlich der Aussicht wegen bestiegen werden. Vorbei am schönen Rudolfshof und der Karolinen-Höhe steigen wir über den steilen, eindrucksvollen Felsenweg zum Casion Baden und den unteren Kurpark ab, wo die Tour in Bahnhofsnähe endet.