{"id":237,"date":"2017-03-28T11:25:39","date_gmt":"2017-03-28T09:25:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gebirgsverein-services.at\/gruppen\/?page_id=237"},"modified":"2019-03-20T16:40:49","modified_gmt":"2019-03-20T15:40:49","slug":"237-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gebirgsverein-services.at\/gruppen\/ortsgruppen\/neulengbach\/237-2\/","title":{"rendered":"Die Geschichte des \u00d6AV"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\" style=\"height: 23px;\">&nbsp;<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button alignright is-style-squared\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-vivid-cyan-blue-background-color\" href=\"http:\/\/www.gebirgsverein-services.at\/gruppen\/ortsgruppen\/neulengbach\/die-geschichte-des-oegv\/\">Die Geschichte des Gebirgsvereins<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button is-style-squared\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-cyan-bluish-gray-background-color\" href=\"http:\/\/www.gebirgsverein-services.at\/gruppen\/ortsgruppen\/neulengbach\/237-2\/\">Die Geschichte des \u00d6AV<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\" style=\"height: 23px;\">&nbsp;<\/div>\n\n\n<div>\nDer im Jahre 1862 gegr\u00fcndete Oesterreichische Alpenverein (OeAV) ist heute mit seinen \u00fcber 320.000 Mitgliedern (Stand 2006) die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Bergsteigervereinigung \u00d6sterreichs.<img decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"185\" alt=\"Logo OeAV\" data-src=\"http:\/\/neulengbach.gebirgsverein.at\/images\/stories\/logo-alt.gif\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 180px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 180\/185;\"><p><\/p>\n<p>Der OeAV ist eine gemeinn\u00fctzige und parteiunabh\u00e4ngige Vereinigung mit folgenden Schwerpunkten: Wandern, Bergsteigen, Klettern, Reisen, Skifahren, Skitouren, Langlaufen, Natur- und Umweltschutz, Jugendarbeit, Seniorenbetreuung, Herausgabe von Publikationen, wissenschaftliche T\u00e4tigkeit und vieles mehr.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Aufgabenbereich f\u00fcr den OeAV ist die Erhaltung seiner \u00fcber 2400 Schutzh\u00fctten in \u00d6sterreich und die Betreuung des alpinen Wegenetzes.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Ziele f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre sind die umweltgerechte Ver- und Entsorgung der Schutzh\u00fctten sowie der Schutz der alpinen Regionen.<\/p>\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<h2>Der Oesterreichische Alpenverein &#8211; Idee und Struktur<\/h2>\n<h3>&nbsp;1862 Gr\u00fcndung des Oesterreichischen Alpenvereins<\/h3>\n<p>&#8222;&#8230;Als am 19. November 1862 im Gr\u00fcnen Saal der Akademie der Wissenschaften in Wien die Gr\u00fcndungsversammlung des &#8222;Alpenverein&#8220; abgehalten wird, sollte dies symptomatisch f\u00fcr die selbstgestellten Aufgaben sein: &#8222;Im Vordergrund sollte die wissenschaftliche Erforschung der Alpen stehen, daneben die Erleichterungsarbeit f\u00fcr das Bereisen der Gebirge&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>(Leseprobe aus Alpinismus in Wien, Herausgeber Peter Sova, Verlag Jugend und Volk)<\/p>\n<p>Gegen die Wiener Gr\u00fcndung mit ihrem wissenschaftlichen Leitbild und ihrer zentralistischen Organisation erwuchs rasch eine Opposition unter dem \u00d6tztaler Pfarrkurat Franz Senn. Senn schwebte eine Partnerschaft von erholungssuchenden St\u00e4dtern und den Bergbewohnern vor, denn die Berge sollten allen, die sie genie\u00dfen wollen, offen stehen. Die Errichtung von Wegen und Unterkunftsh\u00fctten, die Ausbildung und Bereitstellung von Bergf\u00fchrern sowie die Herstellung von Karten und F\u00fchrern, fanden Aufnahme in sein Programm.<\/p>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>Deutscher Alpenverein 1869 gegr\u00fcndet<\/h3>\n<p>1873 Fusion mit OeAV zum DuOeAV<\/p>\n<p>1869 wurde mit Senns Ideen und seiner Mitwirkung von deutschen und \u00f6sterreichischen Bergsteigern der Deutsche Alpenverein gegr\u00fcndet. Nur drei Jahre sp\u00e4ter schlossen sich die beiden Alpenvereine zum Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein zusammen. Die neue Satzung war durch die Handschrift Senns gepr\u00e4gt. Der Verein wurde f\u00f6deralistisch ausgerichtet und in selbstst\u00e4ndige Sektionen gegliedert, die sich rasch \u00fcber die gesamte Monarchie und Deutschland ausbreiteten. Die Sektionen \u00fcbernahmen Arbeitsgebiete und begannen mit der Erschlie\u00dfung der Alpen, h\u00e4ufig mit Unterst\u00fctzung wohlhabender M\u00e4zene.<\/p>\n<p>Der Verein wurde von Beginn an ehrenamtlich gef\u00fchrt. Die Vereinskanzlei mit dem Sekret\u00e4r und den Mitarbeitern wechselte ihren Standort damals periodisch. Der Gro\u00dfteil der Vereinsmittel floss in Ver\u00f6ffentlichungen, in die Forschung und in kulturelle Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>Interesse am Naturschutz<\/h3>\n<p>Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wandte man sich im Alpenverein neben den eigentlichen Vereinszielen zunehmend der Sorge um die Erhaltung des alpinen Urlandes zu. Dies f\u00fchrte 1927 zu einer Erweiterung der Satzung um den Arbeitsschwerpunkt &#8220; Erhaltung der Urspr\u00fcnglichkeit und Sch\u00f6nheit des Hochgebirges&#8220;.<\/p>\n<p>Schon Jahre fr\u00fcher, n\u00e4mlich 1918, waren dem Alpenverein 40 km\u00b2 Grund im Gebiet des Gro\u00dfglockners-Pasterze vom Villacher Holzindustriellen Albert<\/p>\n<p>Wirth mit dem Auftrag geschenkt worden, diese Fl\u00e4chen in einen Naturpark einzubringen. Weitere 280 km\u00b2 in den Hohen Tauern konnten in den 30er-Jahren vom Staatsschatz erworben werden. Damit war der Grundstock f\u00fcr den Nationalpark Hohe Tauern gelegt.<\/p>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>Schwierige Nachkriegsjahre &#8211; der Alpenverein k\u00e4mpft ums &#8222;\u00dcberleben&#8220;<\/h3>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg begann f\u00fcr den Oesterreichischen Alpenverein ein schwieriger Weg zur neuerlichen Zulassung als Verein. Die H\u00fctten der reichsdeutschen Sektionen des ehemaligen DuOeAV in \u00d6sterreich wurden anf\u00e4nglich vom Oesterreichischen Alpenverein treuh\u00e4ndisch verwaltet und konnten erst nach Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 wieder an die eigentlichen Besitzer, die nunmehrigen Sektionen des Deutschen Alpenvereins zur\u00fcckgegeben werden.<\/p>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>Der Alpenverein heute<\/h3>\n<p>Bis heute arbeiten die befreundeten Vereine OeAV und DAV, sowie AVS (Alpenverein S\u00fcdtirol) eng zusammen. Der Sitz des Oesterreichischen Alpenvereins ist in Innsbruck.<\/p>\n<p>Der H\u00fcttenbesitz der Alpenvereine wird mehr und mehr zu einer finanziell kaum mehr bew\u00e4ltigbaren H\u00fcrde. Trotzdem gilt der Alpenverein als Vorreiter f\u00fcr den Umweltschutz auf Schutzh\u00fctten. Besonderes Augenmerk wird auf die umweltgerechte Ver- und Entsorgung, aber auch auf entsprechende Bewirtschaftung gelegt.<\/p>\n<p>Aber nicht nur im Bereich der Schutzh\u00fctten, sondern ganz allgemein in allen Bereichen des alpinen Natur- und Umweltschutzes und auf dem Gebiet der alpinen Raumordnung wurde der Alpenverein aktiv und entwickelte sich zum &#8222;Anwalt der Alpen&#8220;.<\/p>\n<p>Intensiv widmet sich der Alpenverein nach wie vor der Jugendarbeit. Indem er die Jugend an Natur- und Bergerlebnisse heranf\u00fchrt, leistet er einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Klettern, Tourenschilauf, Wandern oder Mountainbiking z\u00e4hlen derzeit zu den beliebtesten Aktivit\u00e4ten der Alpenvereins-Mitglieder. In seinen Programmen ist der Alpenverein st\u00e4ndig um intensives Naturerlebnis und schonende Aus\u00fcbung von Natursportarten bem\u00fcht.<\/p>\n<p>Die Bergsteigerschule bietet hervorragende Aus- und Weiterbildung sowie Erlebniswochen im Sommer und Winter an.<\/p>\n<p>Damit die Orientierung auch unter schwierigen Bedingungen klappt, unterh\u00e4lt der Alpenverein eine eigene Kartografie. Gemeinsam mit dem DAV werden die Kartenbl\u00e4tter bearbeitet. Zur Zeit sind 66 Karten der Ostalpen, sowie 16 Expeditionskarten, erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Im Jahre 2006 z\u00e4hlt der Alpenverein 197 Sektionen und ist auf 320.000 Mitglieder angewachsen. Von den OeAV Sektionen werden ca. 240 Schutzh\u00fctten und 25.600 km Wanderwege betreut. Mit 12.000 Schlafstellen und beinahe genauso vielen Gastraumpl\u00e4tzen nimmt der Alpenverein den ersten Rang unter den gr\u00f6\u00dften Beherbergungsbetrieben \u00d6sterreichs ein.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der im Jahre 1862 gegr\u00fcndete Oesterreichische Alpenverein (OeAV) ist heute mit seinen \u00fcber 320.000 Mitgliedern (Stand 2006) die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Bergsteigervereinigung \u00d6sterreichs. Der OeAV ist eine gemeinn\u00fctzige und parteiunabh\u00e4ngige Vereinigung mit folgenden Schwerpunkten: Wandern, Bergsteigen, Klettern, Reisen, Skifahren, Skitouren, Langlaufen, Natur- und Umweltschutz, Jugendarbeit, Seniorenbetreuung, Herausgabe von Publikationen, wissenschaftliche T\u00e4tigkeit und vieles mehr. 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